Kameramann Volker Hoffmann hat in Rastatt die schwierige Verkehrssituation am Rastatter Bahnhof nach dem Erdrutsch an der Tunnelbaustelle gedreht. Dabei wurde er massiv mit Larifari, dass steht für „sinnloses Geschwätz“ gestört und am Dreh behindert. Es folgt ein unnötiger Blaulichteinsatz von zwei Polizeifahrzeugen wegen eines gemeldeten Angriffes.

 Ein Bericht von Heinz Faßbender

Eine Presseanfrage an Polizei, Innenministerin Baden-Württemberg und Bahn AG wurden bis heute nicht beantwortet. Den Wortlaut der Anfrage mit einer ausgesprochen dummen Reaktion der Polizeipressestelle in Offenburg/BW werden deshalb hier veröffentlicht. Immerhin geht es auch um ein Stück an der noch verbliebenen „Pressefreiheit“ im so tollen und wunderschönen Ländle Baden-Württembergs der Kissinger`s & Fillbinger`s & Öttinger’s & Mappus’s!

Blaulicht gewöhnt – Platz da – jetzt komm ich –  MP Kreschmann`s Wagenkolonne auf „Dienstfahrt“.

Dem MP Winfried Kretschmann (Grüne),wird sein entlarvtes Geschwafel um die Pressefreiheit in der Türkei in seinem dicken-schicken Diesel-Mercedes(zynisch-sarkastisch-gemeint, aber er ist ein Mann der seine Ideale über Bord schmeißt) im Vergleich zu diesem „Finsternis-Deutschland“ nicht weiter interessieren.

Dann mal gute fahrt in den Abgrund, Herrn Oberlehrer Kretschmann im fetten Audi- oder Mercedes!

Teil 1.

Gesendet: Montag, 02. Oktober 2017 um 15:51 Uhr
Von: tv-journalistenbuero@email.de
An: offenburg.pp.stab.oe@polizei.bwl.de
Cc: pressestelle@im.bwl.de, presse@deutschebahn.com
Betreff: Eilige Presseanfrage an die Polizei-Pressestelle, Innenministerium BW und Bahn AG

Meine Damen und Herren,

Meine Pressekollege Volker Hoffmann hatte den Auftrag, die Ersatz-Bus-Situation am Rastatter Bahnhof u.a. auch am 29.09.2017 wegen des, von der Bahn so mitgeteilten „Erdrutsch an der Tunnelbaustelle“ per Kamera festzuhalten. Eine unbekannte Person, die offensichtlich für die Bahn arbeitet (großer stämmiger Mann, mit Tattoo und Pferdeschwanzzöpfchen) fühlte sich berufen, den Dreh auf öffentlichem Grund und Boden zu untersagen.

Hier gab es dann einen längeren Disput (viele Kameraleute im Lande beklagen diese Wichtigtuereien von Personen, die glauben lassen wollen, über ordnungspolitische Funktionen zu verfügen) mit dem „eigenen Recht am Bild“. Von dieser Idee besessen, doch noch den Kameramann vertreiben zu können,ließ der „wichtige“ Mann nicht mehr ab, obwohl ihm erklärt wurde, dass es hierzu Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes gibt, die besagen, dass Filmaufnahmen einer Gruppe von Menschen, dass das Recht am eigenen Bild eben nicht verletzt wird, und sich jeder – und besonders der „wichtige“ Mann – auch hinter die Kamera stellen könne.

Der „wichtige“ Mann rief sodann den „Bahnsicherheitsdienst“ und der Disput mit oben erwähntem Inhalt begann dann n o c h e i n m a l von Neuem.

Dazu hatte Volker Hoffmann, der u.a. die Presse-Konferenz der Bahn und weitere Pressetermine wahrnehmen musste, absolut keine Zeit und stellte sich dann etwas weiter von den „wichtigen Sicherheits-Recht-am Bild-Diskutanten“ weg, um seine Arbeit fortsetzen zu können. Daraufhin wurde ihm gesagt, dass man jetzt die Polizei rufen wolle.

Die meisten vom Bahnsicherheitsdienst kennen Volker Hoffmann von anderen Presseterminen bzw. Drehsituationen vor Ort. Diese respektieren auch, die nicht immer leichte Arbeit meines Kollegen.

Wenig später kamen zwei Polizeifahrzeuges mit Blaulicht und Vorfahrt-Sirene. Auf die Frage, was dieser Einsatz denn mit ihm zu tun habe, wurde ihm eröffnet, dass ein Notruf wegen eines Angriffes den Blaulichteinsatz und Sirene unbedingt erforderlich gemacht habe. (?)

Es ist dann vor Ort festgestellt worden, dass es keinen Angriff von Seiten meines Kollegen gegeben hat.

Offensichtlich wurde ein Angriff (auf eine Person?) vorgetäuscht, um „grosses Aufsehen zu erregen“ Die Polizei konnte schließlich die Aufnahmen im öffentlichen Raum auch nicht verbieten, weil sie nunmal als „Öffentliches Organ“ das Presserecht kennen.

Fragen:

Handelt es sich bei diesem Vorgehen um die Vortäuschung einer Straftat?

Ist hier ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden?

Handelt es sich hier um einen Notrufmissbrauch?

Wird gegen den Anrufer strafrechtlich wegen Missbrauchs von Notruf-Nutzung und der Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln §145 StGB ermittelt?

Es ist aufgrund des Vortrages sicher relevant, die Telefonaufzeichnung mit der entsprechenden Rufnummer sicherzustellen. Vielen Dank dafür!

Für Ihre veröffentlichungsfähige Stellungnahme habe ich mir den 6. Oktober 2017 notiert.

Freundlicher Gruß

Heinz Faßbender* TV- Journalistenbüro Köln*


Teil 2.

Sie können das auch mal mitsingen. Die Anrwort allein – kennt nur der Wind!

Gesendet: Freitag, 06. Oktober 2017 um 09:56 Uhr *

Von: „Ploß, Karl-Heinz“ <karl-heinz.Ploss@polizei.bwl.de></karl-heinz.An: „tv-journalistenbuero@email.de“
Betreff: Anfrage vom 2. Oktober 2017

Sehr geehrter Herr Faßbender, hiermit bestätigen wir den Eingang Ihrer Mail vom 2. Oktober 2017. Der von Ihnen vorgetragene Sachverhalt wird geprüft.

Nach Beendigung der Prüfung erhalten Sie einen gesonderten Bescheid. Für die weitere Korrespondenz bitten wir um Mitteilung einer postalischen Anschrift.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Ploß – Polizeipräsidium Offenburg – Direktion Polizeireviere –  Prinz-Eugen-Straße 78 *  Tel. 0781/21-1910 * offenburg.pp.dr.fuegr@polizei.bwl.de

 


Teil 3.

Werter Herr Ploß,

Für die weitere Korrespondenz reicht die Mailadresse aus. Bei hunderten von Anfragen an Ministerien, Justiz, Sicherheit, Dienste war das nie ein Thema. Die postalische Anschrift kann aus Sicherheitsgründen nicht mitgeteilt werden. Hierzu gibt es Hinweise in der mitgesendeten journalistischen Kurzvita von der Journalistin Becker.

Die Redaktion freut sich doch sehr, dass Sie den Vorgang jetzt mal prüfen wollen.

Der besondere Vorfall einer Pressebehinderung – offensichtlich durch einen türkischen Landsmann – der mit einem angeglichen Angriff auf eine Person einen Notrufeinsatz provozierte, um einen Kameramann vertreiben zu können – Assoziationen zum angeblichen Putsch gegen Erdogan in der Türkei fallen hier auf, um danach alles Platt machen zu können –hätte doch eigentlich durch Ihre Kollegen in Rastatt dem Innenministerium als besonderes Ereignis zur Sicherheits-Lageeinschätzung gemeldet werden müssen. Denn es geht um die Pressefreiheit im Lande – und einer perfiden Pressebehinderung durch Behauptung einer erheblichen Straftat auf Leib und Leben gegen einen Menschen.

Insoweit reicht es vollkommen aus, wenn Sie nunmehr eine veröffentlichungsfähigen Stellungnahme – wie gefordert – zu diesem Vorfall zeitnah zur Verfügung stellen.

Die Redaktion benötigt keinen „gesonderten Bescheid“ – wie Sie angekündigt haben, denn es ist hier kein Antrag formuliert worden, der einen „Bescheid“ erforderlich macht.

Auch nach baden-württembergischen Presserecht hat die Presse die Aufgabe, gerade die Behörden zu kontrollieren. Deshalb sind wir hier auch keine bittenden – Antragssteller, die – gnädigst – auf einen Bescheid hoffen – können – dürfen – müssen.

Sie werden Ihrer Auskunftspflicht sicher jetzt umgehend nachkommen.

Vielen Dank, dass ich das frei von der Leber Vortragen durfte.

Freundlicher Gruß – und wie sagt man das so schön in Baden-Württemberg – für die Pressefreiheit im Lande der Demokratie!

Heinz Faßbender

TV-Journalist

 

Teil 4.

Oder waren die „Mitarbeiter“ der Bahn angewiesen, gerade Kameramann Volker Hoffmann bei seinen Drehaufnahmen zu stören?

Denn nur er hat in einem Videoclip als einziger er vielen Pressevertreter gezeigt, dass der Tunnelanstich eine echte Schlecht-Omen-Taufe-Panne war, den die Deutsche Bahn am 25. Mai 2016 in Rastatt uraufführte. Die sogenannte Rastatter Tunnelpatin/OB-Gattin Pütsch konnte sich in ganz besonderer Weise in ihrer äußerst wichtigen Funktion als Taufe-Aktivistin, in Szene setzen. Aber die teure Sektflasche zerbrach nicht und blieb heil. Aber die Leit(d)medien haben über die Tunnelpanne nichts gezeigt oder geschrieben.

Für viele ein ganz schlechtes Omen, wenn die Sektflasche nicht zerbricht.

Das war bei der „Costa Concordia“ auch so. Die Schiffstaufe ging ebenfalls schief.  Das Kreuzfahrtschiff havarierte dann vor der italienischen Insel Giglio.

Weißte Bescheid – oder was?

Hier der Film von Volker Hoffmann:

Die Sektflasche wollte beim Tunnelanstich in Rastatt zunächst nicht knallen.

Viele sagen, das ist ein schlechtes Omen!

Teil 5.

Das schlechte Omen!

 25. Mai 2016 die Tunnelanstich – Taufpanne der OB-Gattin in Rastatt

 

August 2017 der heftige Tunneleinsturz legt wochenlang den Bahnverkehr lahm.

Ist dieser Vorfall das erste schlechte Omen?

Rastatt : Tunnelbaustelle mit Erdrutschdesaster aus Vogelperspektive

Teil 6.

Rastatt NEWS entfernt diesen Beitrag als Spam – Na – das ist die Meinungsfreiheit im Ländle!

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2 Kommentare

  1. Gerhard Meister

    Das Rastatt – News Schwierigkeiten hat der Wahrheit zu dienen, ist doch schon lange bekannt.

  2. Bahnmitarbeiter

    Es ist ein richtig guter Artikel. Solche Journalisten braucht das Land.

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