Neonazi-Opfer: Der Landtag entschuldigt sich

München – Die tiefe Anteilnahme war überall im Saal greifbar: Im Bayerischen Landtag fand gestern eine Gedenkfeier für die Opfer der Neonazi-Morde in München und Nürnberg statt.

 

Leserbrief von Justiz-Opfer Josef Mehl an die Bildzeitung, die darüber groß berichtet hat.

“ Natürlich finde ich es gut, dass Nazi-Opfer am 23. Januar 2019 im Bayer. Landtag sprechen dürfen. Was aber gar nicht gut und ein glasklarer Verstoß gegen das Gleichheitsgebot ist, ist die Tatsache, dass bislang zig Tausend bayer. Justiz-Opfer nicht im Bayer. Landtag vor allen Abgeordneten sprechen dürfen! Es ist für uns zig Tausend bayer. Justiz-Opfer unerträglich und für die Angehörigen der Opfer ein Schlag ins Gesicht, dass im Bayer. Landtag am 23.1.2019 ein Gedenktag für Nazi-Opfer ausgerichtet wird, aber nicht für bayer. Justiz-Opfer. Warum denn nicht Hr. ehemaliger Justizminister Bausback? “

Josef Mehl

Die Veranstaltung des bayerischen Landtages ist an zynischer Verlogenheit nicht zu überbieten. Denn die Bundesanwaltschaft hat Erkenntnisakten zur Beteiligung verschiedener V-Männer der „Verfassungsschutzämter“ besonders von Thüringen, Sachsen und Hessen verheimlicht. Die Angehörigen haben mehrfach Akteneinsicht verlangt. Diese Akten sind bis heute unter Verschluss!

Der beteiligte Staat wird also nicht angeklagt.

Auch wenn Justiz-Opfer vom Justizsystems produziert werden und bei Widerspruch mit Beleidigungsprozessen überzogen werden, zeigt sich das System, wie es immer war. Faschistisch im Sinne der Nazis. Heute könnte man noch einen draufsetzen: Es ist der neue Gutsmenschenfaschismus. Es ist die Rückkehr der Faschisten in der Maske der „Demokraten“!

Und für die betroffenen Justiz-Opfer wird es nie eine Veranstaltung des Bedauerns geben. Das Machtsystem der Angst muss ja aufrechterhalten bleiben, damit sie weiter über ihre freiheitlich-demokratische-Grundverordnung ein gutes Leben auf Kosten des Volkes führen können.

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Im Knast in Staubingen bekam Alexander Liastschenko den dritten Schlaganfall.

Kurz erklärt:

Im Mai 2014 befand sich Herr Alexander Liastschenko (Jg. 1950 geb. in Mannheim, lebte in München und ist verheiratet) als Tourist in Zypern. Zu diesem Zeitpunkt hatte Alexander L. bereits einen Schlaganfall hinter sich. Der gesundheitliche Gesamtzustand war damals schon katastrophal. Am Flughafen Zypern (griech. Teil) wurde er wegen angeblichen Rauschgiftschmuggels verhaftet. Nach Lage der Dinge wurden ihm heimlich Extacy-Tabletten untergeschoben, so sagen es seine engsten Freunde. Danach, am 29.09.2014 in Nikosia, fand die Gerichtsverhandlung statt. Das 1. Urteil lautete 16 Jahre Haft. Die 2. Gerichtsverhandlung fand im Febr. 2015 statt. Diesmal wurde die Haftstrafe auf 14 Jahre festgesetzt. Laut zypriotischer Polizei wurden lediglich DNA-Spuren von anderen Personen nachgewiesen; von ihm selbst keinerlei Spuren am Rauschgift. Polizeilich muss hier sehr oberflächlich gearbeitet worden sein.

Hinzu kommt, daß Alexander L. Zeit seines Lebens ein absoluter Gegner jeglicher Art von Drogen war und weiter ist. Aufgrund dieser dramatischen Ereignisse erlitt Alexander L. im zypr. Gefängnis einen weiteren Schlaganfall.

So schöne Zellen sollen die Gefangenen in Staubingen haben, sagt die Abendzeitung München.

Der unterstellte Tathergang, die absolut laienhafte Beweisaufnahme, die Abwicklung durch Polizei und Zoll in Zypern, waren reine Willkür. Bis heute bleibt Alexander L. bei seiner Auffassung, dass die dortige Polizei und Justiz zu seinen Ungunsten, und aus welchen Gründen auch immer, den Sachverhalt vollkommen falsch dargestellt hat. Das zypriotische Gerichtsurteil wurde ohne weitere Prüfung durch deutsche Behörden einfach übernommen. Auch bekam er niemals sein Urteil ausgehändigt (eine von einigen Menschenrechtsverletzungen).

Alexander L. sitzt seit März 2016 in der JVA Straubing, 94315 Straubing hilflos, seelisch und körperlich krank, hat keinerlei anwaltliche Unterstützung und ist zudem mittellos. Im März 2017 erlitt er in Straubing seinen 3. Schlaganfall und ist seitdem linksseitig gelähmt, zusätzlich noch einen Schlüsselbeinbruch und sprachlich sehr unverständlich. Er hat große Schwierigkeiten zu Essen bzw. sich anzuziehen. Auch hier hat er keine Hilfe. Es wird ein Rechtsanwalt gesucht, der unentgeldlich die Behörden auf den Krankheitszustand aufmerksam macht und ihn da raus holt.

Er ist unschuldig. Bitte dringend um Ihre Hilfe, Rat und/oder Unterstützung ggf. erneute Prüfung, bzw. Ideenvorschlag.

 

Bei weiteren Nachfragen, bzw. zusätzliche Auskünfte,

Werner Moll

Mail: w.moll49@gmx.de


Aktion Mensch:

An das Justizministerium Bayern, JVA-Staubingen, Staatsanwaltschaft München 1+2

 

An: presse@stmj.bayern.de CC: poststelle@jva-sr.bayern.de BCC: PRESSESTELLE@sta-m1.bayern.de pressestelle@sta-m2.bayern.de

Von: justizalltag-justizskandale@email.de

Zur gefälligen Kenntnisnahme:

Werte Damen und Herren,

Wir appellieren an Ihre Menschlichkeit, falls noch vorhanden, mit der Forderung: Klicke hier: Aufforderung an die Justiz in Bayern; Lasst den Schwerkranken Alexander Liastschenko sofort frei!

Herzlichen Dank

Die Redaktion

 

 

 


Hier anklicken:

Bitte sehen Sie sich auch die Gerichtstermine für Prozessbeobachter an.

 

 

 

 

 

 


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